Hundekekse: Leberwurst-Karotten-Kräcker

Leberwurst-Karotten-Kräcker für den Hund

Heute mal etwas anderes; statt Brot oder Brötchen gibt es diesmal Kekse – für den Hund.

Da bei unserem Hund Lotte leider eine chronische Niereninsuffizienz (CNI) diagnostiziert wurde, müssen wir bei der Zusammensetzung von Leckerchen aufpassen. Daher wurde an diesem Wochenende die Idee geboren, ein Rezept für gesunde Hundekekse zu kreieren, die auch bei CNI gefüttert werden können. Die Inhaltsstoffe wurden in Anlehnung an die CNI Diät aus dem Buch „Ernährung des Hundes“ von Jürgen Zentek gewählt.

Herausgekommen sind Leberwurst-Karotten-Kräcker, die ich mit Leberwurst, Karotten und frischen Kartoffeln gebacken habe. Die Leberwurst habe ich aus Hühnerleber und Hühnerfleisch frisch produziert. Wer es etwas einfacher haben möchte, der kann auch auf fertige Leberwurst für den Hund zurückgreifen. Die Karotten wurden in Anlehnung an die Morosche Karottensuppe für 1 1/2 Stunden gekocht. Die Morosche Karottensuppe ist ein altes Hausmittel gegen Durchfall und unterstützt durch Ballaststoffe die Verdauung, alles Punkte, die bei einem CNI Hunden hilfreich sind.

Da alle Zutaten in Lebensmittelqualität gewählt wurden, können die Kekse auch von Frauchen und Herrchen genascht werden, obwohl mir die etwas zu fade schmecken 😉

Ich wünsche gutes Gelingen.

Hundekekse: Leberwurst-Karotten-Kräcker

Hundekekse in Lebensmittelqualität, auch für Hunde mit chronischer Niereninsuffizienz (CNI) geeignet.
Vorbereitungszeit 1 Stunde 40 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Arbeitszeit 2 Stunden 42 Minuten
Portionen 700 g

Zutaten

Leberwurst

  • 120 g Hühnerbrustfilet
  • 40 g Hühnerherzen
  • 40 g Hühnerleber ohne Gallenblase

Hauptteig

  • 100 g Karotten gekocht
  • 200 g Leberwurst
  • 200 g Kartoffeln gekocht
  • 150 g Kartoffelmehl
  • 10 g Öl Fisch-, Pflanzenöl oder Schmalz
  • 10 g Flohsamenschalen
  • 2 TL Petersilie gehackt
  • 1 Ei

Anleitungen

Leberwurst

  • Das Hühnerbrustfilet in einem Topf mit Wasser zum Kochen bringen und 30 Minuten mit geschlossenem Deckel simmern lassen.
  • Nach den 30 Minuten die Hühnerherzen zu dem Hühnerbrustfilet mit in den Topf geben, kurz aufkochen und weitere 5 Minuten simmern lassen.
  • Nach den 5 Minuten die Hühnerleber mit in den Topf geben, ebenfalls kurz aufkochen lassen und für weitere 10 Minuten simmern lassen.
  • Nach den 10 Minuten das Fleisch und die Innereien aus dem Wasser nehmen und abkühlen lassen.
  • Das gekochte Fleisch und die Innereien im Fleischwolf fein wolfen oder alternativ mit einem Stabmixer fein zerkleinern.

Keksteig

  • Karotten schälen und in grobe Stücke schneiden. Diese in einen Topf mit Wasser geben, so dass die Karotten gerade eben bedeckt sind. Kurz aufkochen und dann für rund 1,5 Stunden abgedeckt auf kleiner Stufe simmern lassen.
  • Kartoffeln schälen, viertel und 25 Minuten in Wasser kochen. Danach abschütten, pürieren und abkühlen lassen.
  • Die abgekühlten Karotten pürieren und mit den pürierten Kartoffeln und den restlichen Zutaten in der Küchenmaschine 5 bis 10 Minuten gut verkneten.
  • Da der Teig etwas kleben kann, sollte dieser vor dem Ausrollen für rund 2 Stunden oder länger im Kühlschrank durchkühlen.
  • Teig dünn auf ein Backpapier ausrollen und mit einem Messer schachbrettartig einschneiden. So entstehen Sollbruchstellen, an denen die Teigplatte später in die gewünschte hundegerechte Keksgröße gebrochen werden kann.
  • Bei 160°C Umluft oder 180°C Ober/Unterhitze die Kekse im Backofen für 45 Minuten backen. Zwischenzeitlich immer mal wieder Schwaden ablassen, damit die Kekse gut trocknen können.
  • Nach den 45 Minuten die Keksplatte vom Backpapier lösen und mit der Unterseite nach oben auf das Backblech legen. Für weitere 15 Minuten im Backofen weiterbacken.
  • Nach Ablauf der 15 Minuten den Backofen ausschalten und die Kekse bei leicht geöffneter Ofentür in der Restwärme weiter trocknen lassen.
  • Die abgekühlte Keksplatte in einzelne Kekse zerbrechen. Sollten die Kekse noch nicht hart sein, nochmal für 30 - 60 Minuten bei 120°C im Backofen weiter trocknen lassen.
  • Die abgekühlten Hundekekse bitte luftig und trocken aufbewahren, da dieses bspw. in einer geschlossenen Plastiktüte schimmeln können.
  • Die fertigen Kekse als Leckerchen an den oder die Hunde verfüttern. Wenn es nach den Fellnasen geht, dann ruhig auch mehr als nur einen 😉
    Lotte fragt sich, wann sie endlich den Keks fressen darf

Notizen

Teigruhe: 120 Minuten bei 7°C
Backzeit: 60 Minuten
Ofentemperatur: 160°C bei Umluft, 180°C bei Ober-/Unterhitze